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FWG ist entsetzt über den Zustand der Landesstraße 83 in Weibern

Mai 21, 2019 | Newsarchive Brohltal 2019, Sonstiges Archive

Ungläubiges Staunen bei den Mitgliedern der FWG Brohltal! Dieser Flickenteppich von Schlaglöchern in der Allenstraße in Weibern soll eine Straße sein, deren Zustand und Erhalt in der Obhut des Landes Rheinland-Pfalz liegt? Das dieses der Realität entspricht, konnten die zahlreich anwesenden Mitglieder der FWG Weibern, unter ihnen der Kandidat für das Amt des Ortsbürgermeisters Helmut Reuter, den Anwesenden bestätigen. Aber nicht nur die Bürgerinnen und Bürger von Weibern leiden unter dem maroden Zustand der L 83, auch Personen aus dem Kreis Mayen-Koblenz, die über die L 83 zu ihrem Arbeitsplatz in Weibern oder Kempenich fahren müssen, sprechen von zahlreichen Schlaglöchern mit einem Durchmesser von 30 – 40 cm und 6 – 7 cm Tiefe. Lapidare Antwort des Bürgerbeauftragten der Landesregierung: „Fahrbahnmaßnahmen im Zuge der L 83 sind … in 2019/2020 nicht vorgesehen.“ Die nahezu groteske Begründung hierzu: „Nach der letzten Zustandserfassung im Jahr 2012 konnten …. umfassende Ausbaumaßnahmen der L 83 nicht als vorrangig eingestuft werden.“ Die gleiche Antwort erhielt auch der Fraktionssprecher der Kreis-FWG, Jochen Seifert.

Ortsbürgermeister Peter Josef Schmitz hatte sich, nachdem Gespräche mit der Straßenmeisterei – trotz guten Willens aller Beteiligter – wegen sowohl finanziell wie auch personell fehlender Ressourcen nicht zu einer Verbesserung der Situation geführt hatten, hilfesuchend an den zuständigen Minister Herrn Dr. Wissing (Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz) gewandt. Seine Antwort gibt wenig Anlass auf Hoffnung, dass sich die Gesamtsituation kurzfristig verbessert. Zwar ist für die 2. Jahreshälfte eine Erneuerung der Deckschicht in der Ortslage Weibern (Allenstraße) in Aussicht gestellt worden, aber aufgrund der zahlreichen Zusagen auf deren Umsetzung man in Weibern immer noch wartet (Sanierung des Knotenbereichs vor der Mariensäule, Einrichtung eines Fußgängerüberwegs, neue Beschilderung etc.) verbleibt eine gute Portion Skepsis. Ansonsten ist seine Argumentation nahezu identisch mit der des Bürgerbeauftragten. Bemerkenswert ist die Aussage, dass die Ergebnisse der Untersuchung des Straßenzustands aus dem Jahr 2017 noch nicht abschließend bewertet werden konnten. Hat man die L 83 hierbei eventuell vergessen?
Alle Anwesenden waren sich einig, dass eine komplette Sanierung der L 83 unabdingbar ist. Die FWG wird sich hierfür intensiv bei den zuständigen Stellen (Ministerium, Landesbetrieb Mobilität) einsetzen.

Pressemeldung FWG

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