Konzert mit der mongolisch-persischen Formation SEDAA

Niederzissen. Lassen Sie sich von einem außergewöhnlichen Konzertgenuss überraschen. Nach einer langen Coronapause freuen wir uns, dass am Samstag, 30. April 2022, 19.00 Uhr, erstmals wieder ein Konzert in der ehemaligen Synagoge in Niederzissen stattfinden wird.

Dafür konnten wir die Formation SEDAA gewinnen. “SEDAA“ bedeutet im Persi-schen „Stimme“ und verbindet die traditionelle mongolische mit der orientalischen Musik zu einem ebenso ungewöhnlichen wie faszinierenden Ganzen. Die Gruppe besteht aus Naraa Naranbaatar (Mongolei) – Kehlgesang, Untertongesang, Ikh Khuur -, Nasaa Nasanjargal (Mongolei) – Kehlgesang, Untertongesang, Pferde-kopfgeige, Morin Khuur, Bischgur – und Omid Bahadori (Persien) –Gitarre, Trommel, Untertongesang -.

Seit ihrer Gründung 2009 verbindet die mongolisch persische Formation SEDAA auf außergewöhnliche Weise die archaischen Klänge der traditionellen mongoli-schen Musik mit orientalischen Harmonien und Rhythmen. Die in ihrer mongoli-schen Heimat ausgebildeten Meistersänger Nasaa Nasanjargal und Naraa Naran-baatar entführen gemeinsam mit dem iranischen Multiinstrumentalisten Omid Ba-hadori in eine wahrhaft exotische Welt zwischen Orient und mongolischer Steppe.

Die Grundlage ihrer modernen Kompositionen bilden Naturklänge – erzeugt mit tra-ditionellen Instrumenten und durch die Anwendung uralter Gesangstechniken no-madischer Vorfahren, bei denen ein Mensch mehrere Töne zugleich hervorbringt.

Vibrierende Untertongesänge und der Kehlgesang Hömii sowie die wehmütigen Klänge der Pferdekopfgeige Morin Khuur verschmelzen zusammen mit pulsieren-den orientalischen Trommelrhythmen zu einer mystischen Melange der Schwingungen und Stimmungen, der den Zuhörer mitnimmt auf eine akustische Reise entlang der Seidenstrasse. Weitere Infos: www.sedaamusic.com

Eintritt 16,00 EUR, Einlass 18.30 Uhr. Reservierung beim Kultur- und Heimatverein Niederzissen e.V., Tel.: 02636-6482 oder unter info@khv-niederzissen.de. Es sind die dann gelten Coronaregeln zu beachten.

Foto: JoTitze

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