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Mitgliederversammlung

Rotkreuzler des DRK Niederzissen leisten beachtliche Arbeit

Apr 19, 2022 | Blaulicht, Flutkatastrophe Ahrtal, Niederzissen Aktuell, Top-Meldung Brohltal

Das Foto zeigt die Geehrten mit der Landesbereitschaftsleiterin (9.v.r), dem DRK-Kreis-Präsidenten
NIEDERZISSEN. Die Mitgliederversammlung des DRK-Ortsvereins Niederzissen konnte in diesem Jahr wieder wie gewohnt in der ersten Aprilwoche stattfinden.Unter den derzeit geltenden Corona-Bedingungen wurde sie wieder in der Bausenberghalle abgehalten. Erfreulicherweise kamen viele DRK-Angehörige zu dieser Versammlung, die vom Vorsitzenden Klaus Schneider eröffnet wurde. Er begrüßte alle Teilnehmer und freute sich über den guten Besuch. Sein besonderer Gruß galt dem Ehrenvorsitzenden Willi Fuhrmann, Landesbereitschaftsleiterin Sandra Raabe-Robe, eine Aktive des Ortsvereins, dem „Hausherrn“ Bürgermeister Rolf Hans, dem Präsidenten des DRK-Kreisverbandes, Achim Haag und den Vertreter der Mitglieder, Richard Keuler.

Zu Beginn seines Rückblicks auf das Jahr 2021 bat er die Anwesenden um ein stilles Totengedenken für die Opfer der Ahrflut und den Toten aus kriegerischen Handlungen, besonders aus dem Krieg in der Ukraine. Den Rückblick auf das vergangene Jahr, welches alles andere als „normal“ verlief hatte er in alphabetischer Reihenfolge gestaltet. Somit stand die wohl größte Katastrophe unserer Heimat sei dem zweiten Weltkrieg, die Ahrflut am 14.7.21 mit vielen Toten und unvorstellbaren Schäden am Anfang seiner Ausführungen. Der DRK-Ortsverein Niederzissen war seit dem ersten Tag an verschiedensten Stellen ständig mit über 20 Helferinnen und Helfern m Einsatz. Diese Einsätze waren für alle Aktiven physisch aber auch emotional sehr belastend. „Wir können sehr stolz auf unsere Arbeit sein, die bis jetzt geleistet wurde. Die Ahr braucht noch lange unsere Unterstützung, egal in welcher Form auch immer“, so der Vorsitzende zu diesem ausser- und ungewöhnlichen Einsatz. Bis zur Flut war Corona das bestimmende Thema im vergangenen Jahr, der Ortsverein hat sich den Gegebenheiten angepasst und alle an ihn gestellten Aufgaben gemeistert. Hierzu gehört in erster Linie die Einrichtung und der Betrieb eines Testzentrums, gemeinsam mit der Brohltal-Apotheke in der Brohltal-Sporthalle Hier werden nach wie vor Dienstags, donnerstags und samstags das „Testen für Alle“ angeboten. Die Apotheke bedient die restlichen Tage, so dass außer sonntags jeden Tag Testungen angeboten werden. So kam der Ortsverein bei den Bürgertestungen im letzten Jahr auf eine Vielzahl von durchgeführten Tests. Hinzu kamen noch eine ganze Menge Testungen bei einheimischen Firmen, Kindergärten und anderen Einrichtungen. Klaus Schneider bedankte sich ausdrücklich bei allen Helferinnen und Helfern, die sehr viele Stunden ihrer Freizeit, manchmal zwei- bis dreimal die Woche investierten um diesem enormen Aufwand aufzubringen. Besondere Dankesworte richtete er an die zwei Organisatoren der Testungen, Mike Kairies und Mike Robe, ohne ihren enormen Einsatz wäre diese Aufgabe nicht zu leisten gewesen. Allein dadurch wurden die Helferstunden, die durch den coronabedingten Ausfall von Sanitätsdiensten vergangener Jahren, z.B.am Nürburgring, ausgefallen sind, im vergangenen Jahr mehr als verdreifacht. Da der OV erfreulicherweise 2 Ärztinnen und 3 Ärzte in seinen Reihen hat, konnten auch im Testzentrum einige Impftermine, auch für ab Fünfjährige angeboten werden. Der Blutspendedienst wurde in 2021 planmäßig trotz oder gerade wegen der Pandemie durchgeführt, allerdings unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen. Zu den fünf Terminen kamen insgesamt 897 Blutspenderinnen und Blutspender, darunter erfreulich viele Erstspender. Mit über 243 Personen wurde gerade in der Woche nach der Flut ein neuer „Rekord“ für dieses Jahrzehnt aufgestellt.

Dank der Anschubfinanzierung durch eine Aktion mit der Kreissparkasse konnte das Projekt „Heimrenovierung“ weitergeführt werden Der Versammlungs – und Schulungsraum erhielt einen neuen Boden, die Elektrik wurde erneuert, Wände und Türen gestrichen und mit neuen Möbeln und Einrichtungsgegenständen versehen. Der Vorsitzende dankte den Aktiven, die hier viele Stunden an Eigenleistung erbracht haben. Inzwischen wurde ein neues Projekt auf den Weg gebracht, der Umbau der Fahrzeughalle. Es ist vorgesehen, die zwei bestehenden Doppelgaragen zu einer modernen Fahrzeughalle zu erweitern. Hierzu bedarf es umfangreicher Arbeiten, von der Zusammenlegung der Einfahrten mit dem Nachbarn, über Teilabrisse von Mauern , Tieferlegung des Geländes und Bau eine Fahrzeughalle mit drei Toren. Wenn der Bauantrag genehmigt ist, kann sofort losgelegt werden. Die Fahrzeugausrüstung soll durch den Kauf eines neuen Krankentransportwagens modernisiert werden. Der jetzige KTW ist sehr reparaturanfällig geworden, die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges ist günstiger, denn hierfür gibt es Zuschüsse, die es für einen gebrauchten nicht gibt.

Zum Schluss seines Jahresberichtes dankte Klaus Schneider seinem Vorstandsteam, was sich auch im letzten Jahr regelmäßig getroffen und den Verein geführt hat, teilweise über Video-Konferenzen. Das vergangene und der Anfang dieses Jahres hat das Deutsche Rote Kreuz und damit auch den OV Niederzissen vor neue Aufgaben gestellt und die jetzt bereits anstehenden Aufgaben werden den Aktiven wieder alles abverlangen, möglicherweise wieder Dinge, von denen wir jetzt noch nichts ahnen. Mit einem ganz herzlichen Dank bei dem Vorstand und der Bereitschaftsleitung für die vertrauensvolle Zusammenarbeit im letzten Jahr und einem ganz großen Dank an alle Aktiven und Förderern des Ortsvereins beendete Klaus Schneider seinen Jahresüberblick.

Einen großen Raum nahm die Ehrung von langjährigen aktiven Rotkreuzmitgliedern ein, die von der Landesbereitschaftsleiterin Sandra Raabe-Robe und dem Präsidenten des DRK-Kreisverbandes Achim Haag vorgenommen wurden. 5 Jahre dabei sind Gina Maria Hein, Carolin Scheffler und Susanne Weiß, die seitdem aktiv sind.

Elena Bell, ein Eigengewächs aus dem JRK ist schon 10 Jahre dabei. Ebenso kam Marjan Andelic vor 10 Jahren aus dem Jugendrotkreuz in die Bereitschaft und ist seitdem sehr aktiv dabei. Er hilft beim JRK, kümmert sich um die Fahrzeuge und hat sogar für den OV den LKW-Führerschein gemacht um den großen GW-San fahren zu können, man kann ihn für alle gebrauchen. Aus dem Rettungsdienst kam Dennis Dittgen, er ist inzwischen Gruppenführer der Schnellen Einsatzgruppe und kümmert sich um den Rettungswagen und gemeinsam mit Mike Kairies um die Besetzung der Rettungsdienste. Auch Nicola Gilles kommt aus dem JRK und hat inzwischen die Leitung dieser Nachwuchsgruppe mit viel Erfolg übernommen. Als „Allroundtalent“, wie der Vorsitzende sie bezeichnete, ist sie bei allen Einsätzen dabei. Dominik Schumacher gehört auch zu den Aktiven, die seit 10 Jahren dabei sind.

15 Jahre im OV aktiv ist Gemeindereferent Rainer Schönhofen. Er ist Helfer vor Ort und hatte als erfahrener Notfallseelsorger gerade bei der Katastrophe an der Ahr eine besonders schwierige, nicht alltägliche Aufgabe. Er war auch im letzten Jahr beim Testen aktiv, besonders in den Kindergärten und Firmen. Vor 15 Jahren kam Helke Viegas in den OV, inzwischen ist sie promovierte Ärztin, aber erfreulicherweise immer noch aktiv beim DRK, so bei „Rock am Ring“ und anderen Einsätzen, in letzter Zeit auch beim Impfen. Aus den Geschwistern Sofie und Carsten Ehlert, die vor 20 Jahren in das JRK kamen sind sehr aktive Rotkreuzler geworden. Beruflich bedingt war Sofie häufig, auch im Ausland unterwegs, aber sogar aus der Schweiz kam sie um bei Rock am Ring mit helfen zu können. Carsten ist inzwischen Gruppenführer, LKW-Fahrer und kümmert sich um die Wartung aller Fahrzeuge. Beide sind sehr aktiv und man kann sich immer auf sie verlassen. 20 Jahre aktiv ist auch Christiane Roßmeier, die im JRK ihre „Laufbahn“ beim DRK begann. Nachdem sie die entsprechenden Lehrgänge absolvierte, ist sie inzwischen Bereitschaftsleiterin des OV und war auch einige Jahre JRK-Kreisleiterin. Seit 23 Jahren schon ist Markus Nerger Bereitschaftsleiter , ebenfalls ein Eigengewächs, der über JRK-Gruppenleiter zu diesem verantwortungsvollen Posten innerhalb des OV gekommen ist, den er mit viel Umsicht und erfolgreich wahr nimmt. Für seine 25jährige intensive Arbeit im DRK erhielt er aus der Hand der Landesbereitchaftsleiterin auch die Ehrennadel des DRK-Landesverbandes. Sein Bruder Andreas kam mit ihm zusammen zum Ortsverein und war viele Jahre sehr aktiv, ist vor einigen Jahren in die Eifel verzogen, hält aber immer noch Kontakt zum Verein. Bereits 30 Jahre aktiv sind Nicole Friedsam, Sandra Meid und Sascha Zimmer. Die Cousinen Nicole und Sandra sind 1991 zum JRK gekommen und seitdem dem DRK treu geblieben. Nicole ist inzwischen stellv. Bereitschaftsleiterin und als ausgebildete MTA kümmert sie sich um die Medikamentenversorgung im OV. Neben Beruf, Haushalt ,Ehefrau und Mutter hat sie im letzten Jahr noch Zeit gefunden, ihre Ausbildung als Rettungssanitäter erfolgreich zu absolvieren. Viele Jahre sehr aktiv ist Sandra Meid, wohnt seit einigen Jahren in Bonn, besucht die Veranstaltungen des OV sooft sie kann und steht trotz Mutter von zwei Kindern dem Verein noch für Dienste zur Verfügung. Nicht über das JRK, sondern als Quereinsteiger kam vor 30 Jahren Sascha Zimmer zum DRK-OV. Er ist äußerst aktiv, war lange Jahre Schriftführer und ist seit einigen Jahren stellvertretender Bereitschaftsleiter. Damit konnten alle vier Aktiven in der Bereitschaftsleitung in diesem Jahr ein Jubiläum feiern. 35 Jahre steht Dr. Gerhard Wagner bereits im Dienst des DRK und ist im OV einer der Bereitschaftsärzte mit jahrzehntelanger Erfahrung, die dem Verein zu Gute kommt. Nach Aufgabe seiner Praxis ist er immer für ihn ansprechbar und war im letzten Jahr gemeinsam mit den anderen Bereitschaftsärzten im Fluteinsatz und beim Impfen aktiv.

Eine Ehrung für 35 Jahre Rotkreuzarbeit wurde nachgeholt, denn Ingrid Jeub war nach der Gründung der Seniorengymnastikgruppe im Nov. 1984 deren erste Leiterin und hat diese Aufgabe bis zum letzten Jahr mit viel Geschick und Einfühlungsvermögen wahrgenommen. Leider wurde die Seniorenarbeit coronabedingt eingestellt und auch die Anzahl der Teilnehmerinnen hat sich alters- und gesundheitsbedingt so verringert, dass die Gruppe leider aufgelöst werden musste. Im vergangenen Jahr wurde ihr für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz verliehen. Mit einem Blumenstrauß sprach Klaus Schneider den Dank für die jahrzehntelange Arbeit aus. Er hoffte, dass sich vielleicht Jemand findet, der etwas ähnliches für unsere älteren Mitbürger aufbauen könnte.

Dann war es an Präsident Haag und Landesbereitschaftsleiterin Sandra Raabe-Robe eine besondere Aufgabe, den Vorsitzenden Klaus Schneider für 40 Jahre aktive Rotkreuzzugehörigkeit zu ehren. Auch er begann beim JRK, wurde nach entsprechender Ausbildung Gruppenführer, später stellv. Vorsitzender und ist seit 9 Jahren Vorsitzender des DRK-OV, den er seitdem umsichtig und erfolgreich leitet. Für seine Verdienste erhielt er aus der Hand der Landesbereitschaftsführerin die Goldene Ehrennadel des Landesverbandes.

Ein „rundes“ Jubiläum konnte Edith Fuhrmann feiern. 50 Jahre ist sie schon aktiv im DRK. Als examinierte Krankenschwester trat sie in den OV zehn Jahre nach dessen Gründung ein und ist seitdem aktiv, in den letzten Jahren vorwiegend beim Blutspendedienst. Ihren Ehemann Willi, Gründungsmitglied und 26 Jahre lang Vorsitzender des OV, hat sie stets unterstützt und alle vier Kinder waren irgendwann mal im OV aktiv. Vor 36 Jahren hat sie gemeinsam mit Ingrid Jeub nach entsprechender Ausbildung die Seniorengymnastikgruppe 13 Jahre lang geleitet, einige Jahre lang auch den Blutspendedienst. Neben der Ehrennadel des DRK-Landesverbandes gab es vom Vorsitzenden auch ein Blumenangebinde für ihre Verdienste.

Im Sept.1961 trat Dr. Helmut Steinbach in das DRK ein und ist somit länger aktiv als der OV besteht. Er ist seit 1984 bis heute, also seit 28 Jahren ,Bereitschaftsarzt und war viele Jahre in dieser Funktion auch im Kreisverband aktiv. Im Jahre 2007 bereits erhielt er die Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes. Klaus Schneider bedankte sich bei ihm für diese langjährige Arbeit und wünschte ihm noch viele gesunde Jahre in „seinem“ Ortsverein.

Er kündigte an, dass es am 13.Mai ein gemeinsames Essen für alle Geehrten für 35 aktive Jahre seit 2019 geben wird, gleichzeitig als kleine Geburtstagsfeier des Ortsvereins der am 12. Mai seinen 60 Geburtstag feiern kann. Normalerweise wäre demnach in diesem Jahr wieder ein Tag der offenen Tür fällig, doch aufgrund der enormen Belastung der letzten beiden Jahre und der ungewissen Coronalage wird diese Jubiläumsveranstaltung auf das nächste Jahr verschoben, dann besteht das JRK seit 50 Jahren.

Bevor Bereitschaftsleiterin Christiane Roßmeier den Tätigkeitsbericht für das Jahr 2021 vor trug gab Bereitschaftsleiter Markus Nerger einen kurzen Überblick über die trotz der Coronaeinschränkungen vielseitigen Aktivitäten im vergangen Jahr. Zwar sind die meisten „normalen“ Sanitätseinsätze auf dem Nürburgring ausgefallen, dafür aber gab es besondere Anforderungen und Belastungen für alle 44 Helferinnen und 32 Helfer durch die Flutkatastrophe an der Ahr, wie sie in der 60jährigen Vereinsgeschichte noch nicht gegeben hat. Mit 2.028 Stunden war dieser Hilfseinsatz recht umfangreich. Ungewöhnlich war auch, dass die meisten Einsatzstunden bei Testungen und Impfungen (4.817) geleistet wurden. Dennoch gab es weitere Dienste, wie z.B. beim Blutspenden, technische Dienste, Sanitäts- und Rettungsdienste aber auch Aus- und Fortbildung und Organisation. Das JRK leistete immerhin noch 450 Stunden und Manfred Bell begleitete einen Hilfstransport nach Bosnien, was mit 200 Stunden zu Buche schlug. Insgesamt kamen so im vergangenen Jahr 12.636 Einsatzstunden zusammen, eine Anzahl, wie sie in den 60 Jahren des OV selten gewesen ist. Der Bereitschaftsleiter sprach seinen Dank an alle Aktiven aus, besonders denen, die bei der verheerenden Katastrophe im Ahrtal mit dabei waren, denn diese war für Alle sehr belastend, physisch und psychisch. Der Vorsitzende schloss sich diesem Dank an, bedankte sich aber auch ganz besonders bei den Damen und Herren der Bereitschaftsleitung, die im vergangenen Jahr aufgrund der besonderen Umstände sehr gefordert waren und alle Einsätze hervorragend leiteten. Den Jahresbericht des Jugendrotkreuzes trug Sophie Simon vor. Wie im ersten Pandemie-Jahr war auch das abgelaufene nicht einfach, da die wöchentlichen Gruppenstunden ausfielen oder anders gestaltet werden mussten. Fünf Monate lang wurde der Kontakt zwischen den Kindern und den Gruppenleitern digital aufrecht gehalten. Die erste „richtige“ Gruppenstunde fand dann im Juni statt, zwar draußen mit Abstand aber mit ganz viel Spaß. Da der jährliche JRK-Kreiswettbewerb ausfiel, lies sich der Bezirksverband ein “Spieleolymp“ einfallen, an dem jeder JRKler online teilnehmen konnte. Weitere Veranstaltungen, wie Martinsumzug oder die Teilnahme am Nikolausmarkt brachten für den Nachwuchs willkommene Abwechslung. Durch neue Mitglieder konnten wieder zwei Gruppen gebildet werden, sodass 19 Mädchen und Jungen aktiv sind. Der Vorsitzende bedankte sich bei dem gesamten Leitungsteam, bestehend aus Nicola Gilles, Sophie Simon und Marvin Engel und freute sich, dass die Gruppen so gut zusammen gehalten werden konnten und die Zukunft der Nachwuchsorganisation gesichert ist.

Der Kassenbericht eines Vereins wird erfahrungsgemäß sehr aufmerksam aufgenommen. So war es auch beim Schatzmeister Herbert Reuter, der neben dem Ergebnis für 2021 auch den Haushaltsplan für 2022 vortrug. Es ist schon enorm, was bei einem vergleichsweise „kleinen“ Verein alles finanziell bewegt wird, zumal dieser Verein kaum eigene Einnahmequellen hat und in hohem Maße auf Spenden und Mitgliederbeiträgen angewiesen ist. Erfreulicherweise war das Spendenaufkommen höher als erwartet. Durch die beachtliche Anzahl an Testungen, die im vergangenen Jahr durchgeführt wurden, gab es eine erfreuliche Einnahme, die es ermöglicht, dass in diesem Jahr der dringend notwendige Garagenumbau sowie die Anschaffung eines neuen KTW in Angriff genommen werden kann.

Durch die beachtliche Anzahl an Testungen, die im vergangenen Jahr durchgeführt wurden, gab es eine erfreuliche Einnahme, die es ermöglicht, dass in diesem Jahr der dringend notwendige Garagenumbau sowie die Anschaffung eines neuen KTW in Angriff genommen werden kann.

Die Restzahlung an den Kreisverband für das DRK-Heim wurde geleistet, sodass dieses Gebäude jetzt komplett dem OV gehört. Da dem Verein auch durch Privatpersonen Spenden an die Flutopfer überreicht wurden, konnte nach Aufstockung durch den Ortsverein eine beachtliche Summe an die Ahr weitergeleitet werden. Der Haushalsplanes für das laufende Jahr wurde einstimmig genehmigt. Ein großes Lob gab es vom Vorsitzenden für die umfangreiche Arbeit des Schatzmeisters, der dieses verantwortungsvolle Amt schon seit vielen Jahren ausübt, im vergangenen Jahr aber eine Menge Mehrarbeit leisten musste.

Lob und Dank erntete Herbert Reuter auch von den Kassenprüfern Beate Lindener und Michael Friedsam, sie bescheinigtem ihm eine hervorragende, genaue und übersichtliche Kassenführung und auf ihren Antrag hin wurde dem Schatzmeister sowie dem gesamten Vorstand für das Jahr 2021 einstimmig Entlastung erteilt. Unter -Verschiedenes- informierte der Vorsitzende über anstehende Termine. Der Jahresausflug kann hoffentlich wieder Ende August stattfinden.

Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung standen wie gewohnt Grußworte an. Landesbereitschaftsleiterin Sandra Rabe-Robe dankte allen Aktiven für die enorme zeit- und kraftraubenden Leistungen, die im vergangenen Jahr erbracht wurden. Der Präsident des Kreisverbandes Achim Haag bedankte sich für die geleistete Arbeit der Helferinnen und Helfer des Ortsvereins, besonders für die Hilfe bei der Flutkatastrophe, was hier durch das DRK geleistet wurde, war schon unwahrscheinlich. Die vorhandenen Notfallplanungen konnten eine Katastrophe dieses Ausmaßes nicht vorsehen. Alle Verbände im DRK-Bereich hätten Erfahrungen gemacht, die in Zukunft beachtet werden und in die Planungen einbezogen werden müssen.

Bürgermeister Rolf Hans fand lobende Worte für die Arbeit des wichtigen Vereins in seiner Gemeinde. Der DRK-OV sei ein wichtiger Ansprechpartner für viele Bürger. Besonders der unglaubliche Einsatz im vergangenen Jahr hob er hervor. Er hofft, dass aus der Katastrophe gelernt wird und insgesamt ein Abbau der Bürokratie erfolgt.

Der Ehrenvorsitzende Willi Fuhrmann bezeichnete das vergangene Jahr als das bisher wohl arbeitsreichste in der 60jähirgen Geschichte des Ortsvereins. Die Pandemie und die Flutkatastrophe hätten den Aktiven und den Funktionsträgern alles abverlangt. Er bedankte sich bei Allen, besonders bei seinem Nachfolger Klaus Schneider, der den Verein nun seit fast 10 Jahren leitet und wünschte „seiner DRK-Familie“ weiterhin viel Kraft und Erfolg, damit die anstehenden Aufgaben wie bisher gemeistert werden können.

Zum Schluss der harmonisch verlaufenen Versammlung dankte der Vorsitzende nochmal für die Mitarbeit und das Engagement Aller, sowie das Vertrauen in den Vorstand und die Bereitschaftsleitung. Das Jahr 2021 bezeichnete er als sehr intensives und schreckliches Jahr, leider sieht er für 2022 keine Besserung. Den von der Flutkatastrophe Betroffenen im Ahrtal und jetzt natürlich auch den Menschen in der Ukraine sprach er das Mitgefühl der Niederzissener Rotkreuzler aus. „Das Rote Kreuz ist nicht nur ein tolles Hobby, es ist eine erfüllende Aufgabe in der weltweit größten humanitären Organisation , aus Liebe zum Menschen.

-WF-

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