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Ehrenamtliche aus dem Brohltal starten Rettungssanitäter-Ausbildung

Jan. 16, 2026 | Blaulicht, Niederzissen Aktuell, Wehr Aktuell, Weibern Aktuell

Der Schulleiter des DRK-Bildungsinstituts des DRK-Landesverbands Rheinland-Pfalz e.V. Johannes Becker (li.), der stellvertretende DRK-Kreisgeschäftsführer Michael Alberti (2.v.li.), Sabine Becker-Kreimer vom DRK-Bildungsinstitut des DRK-Landesverbands Rheinland-Pfalz e.V. (2.v.re.) und Ausbilder Peter Hasenberg (re.) begrüßten die Teilnehmenden der Rettungsdienst-Ausbildung und wünschten ihnen viel Glück. (Foto: Astrid Zens / DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V.)

Brohltal / AW-Kreis. Mit dem Jahresbeginn starteten 24 Ehrenamtliche des DRK-Kreisverbands Ahrweiler e.V. eine Ausbildung zur Rettungssanitäterin bzw. zum Rettungssanitäter. Damit stellen sie sich einer besonderen Herausforderung: Sie alle stehen fest im Berufsleben und absolvieren den anspruchsvollen und zeitintensiven Lehrgang in ihrer Freizeit.

Das DRK-Bildungsinstitut des DRK-Landesverbands Rheinland-Pfalz e.V. führt in Kooperation mit dem DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. die berufsbegleitende Rettungssanitäter-Ausbildung durch, die speziell auf die freiwilligen Helfenden zugeschnitten ist. Der theoretische Teil findet nicht am Stück statt, sondern ist auf jeweils eine Woche im Januar und Mai sowie acht Wochenenden aufgeteilt. Als Ausbilder fungiert sehr erfahrenes Rettungsdienstpersonal des DRK-Kreisverbands-Ahrweiler e.V. Die über 20 Mitarbeitenden wurden speziell geschult, um ihr Wissen und ihre Erfahrungen aus dem Rettungsdienstalltag bestmöglich an ihre künftigen Kolleginnen und Kollegen weitergeben zu können. Während der sechswöchigen Theorie schreiben die Ehrenamtlichen fünf Prüfungen. Zum weiteren Verlauf der Ausbildung gehören ein Klinikpraktikum (zwei Wochen), ein Rettungswachenpraktikum (vier Wochen), ein Abschlusslehrgang (eine Woche) sowie eine finale staatliche Prüfung.

Die Ehrenamtlichen aus den neun DRK-Ortsvereinen (Adenau, Bad Breisig, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Grafschaft, Niederzissen, Remagen, Sinzig, Wehr und Weibern) sind bereits ausgebildete Einsatzkräfte für den Sanitätsdienst. Sie alle eint der Wunsch, ihr medizinisches Wissen zu vertiefen und sich weiterzuqualifizieren. Sobald sie ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben, können sie als Rettungssanitäterinnen und -sanitäter in ihren Ortsvereinen, im Katastrophenschutz und im Rettungsdienst eingesetzt werden. Im Rettungsdienst unterstützen sie Notärzte und Notfallsanitäterinnen und –sanitäter im Einsatz oder sind im qualifizierten Krankentransport tätig.

„Der Wunsch nach einer Rettungssanitäter-Ausbildung für Ehrenamtliche kam aus unseren Ortsvereinen und das zeigt einmal mehr, wie hoch das Engagement unserer ehrenamtlichen Helfenden ist. Dass sie sich in ihrer Freizeit weiterbilden und damit auch privat zurückstecken werden müssen, unterstreicht, wie gerne sie sich in den Dienst der Gemeinschaft stellen. Das berührt mich sehr und dafür gebührt den Teilnehmenden unser aller Dank.“, sagt DRK-

Kreisverbandspräsident Achim Haag und fügt hinzu: „Ich freue mich sehr, dass wir in Kooperation mit dem DRK-Bildungsinstitut des DRK-Landesverbands Rheinland-Pfalz e.V. die Rettungssanitäter-Ausbildung anbieten können und danke insbesondere der Schulleitung des DRK-Bildungsinstituts, Johannes Becker und Maximilian von Randow, für die Unterstützung und Durchführung. Mein Dank geht aber auch an das Ausbilder- und Organisationsteam. Zu guter Letzt wünsche ich den Teilnehmenden für die Ausbildung alles Gute.“

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