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SUMMARY:Ausstellung Malerei von Sven Schalenberg und Manfred Hammes
DESCRIPTION:Burgbrohl. Am 2. Dezember wird um 16 Uhr die Ausstellung SPUREN DIE BLEIBEN mit Malerei von Sven Schalenberg und dem 2006 verstorbenen Manfred Hammes eröffnet\, wozu der AIM e.V.  herzlich einlädt. Jedes Jahr befasst sich eine Ausstellung im Kunstpavillon Burgbrohl mit Werken aus dem Nachlass von Manfred Hammes im Kontext seines Künstlerlebens. In der Winterausstellung 2023/2024 wird Malerei von Manfred Hammes und Sven Schalenberg gezeigt. Die Leidenschaft für Malerei ist bzw. war ein gemeinsamer Nenner. \nSven Schalenberg ist in Remagen geboren und in Bad Breisig aufgewachsen. Er absolvierte ein Studium Freie Bildende Kunst 1993 an der Kunsthochschule Mainz und zusätzlich ein Studium als wissenschaftlicher Zeichner 1995 an der Universität Mainz. Sven Schalenberg vertritt eine Position des malerischen Realismus\, welche sich zur gesamten Kunstgeschichte in Beziehung setzt. Besonders die Alten Meister geben viele Ideen zu neuen Antworten. \nDa alle Kunst immer zeitlos bleiben will\, kommen genauso Zeitgenossen in das Motiv. Durch diese Art Spiel im Doppelpass entsteht wieder etwas völlig Neues. Er steht also in einer Kommunikation mit den Malerkollegen aller Zeiten. Das Narrative steht offen zur Diskussion. \nSchalenberg erschafft gegenständliche Ölmalerei zu vielen Motiven seiner Umwelt\, seiner Zeit und aktueller Presse\, meist im Bezug zu Geist- und Kunstgeschichte. Da dabei nicht so sehr „Fremdes“ angeeignet wird\, sondern in offener Kommunikation mit den Meistern\, „Neues“ geantwortet wird\, sind die Ideen als Antwort immer originär. Die Arbeiten von Sven Schalenberg sind in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten. \nManfred Hammes lebte bis zu seinem frühen Tod 2006 mit Karin Meiner im Atelierhaus vor dem Kunstpavillon Burgbrohl. Heute ist sein Atelier umgebaut zu einer Gästewohnung für die Residenzkünstler*innen\, die sich auf die Region einlassen\, partizipative Kulturprojekte entwickeln und mit interessierten Bürger*innen umsetzen. Manfred Hammes hinterließ nach einem 30jährigen freischaffenden Künstlerleben ein Nachlassarchiv mit mehreren tausend Kunstwerken – Malereien\, Druckwerke\, Zeichnungen\, Künstlerbücher\, Skulpturen\, Plastiken\, Videos und Fotodokumente. Kunst-am-Bau und im öffentlichen Raum sind beständig u.a. in Andernach im Park der Rhein-Mosel-Fachklinik\, am Bürgerhaus in Miesenheim und in Weißenthurm\, am Skulpturenwanderweg der VG Maifeld zu sehen. \nJedes Jahr wird ihm zu Gedenken eine Ausstellung im Kunstpavillon ausgerichtet. \nZur Eröffnung wird das Duo Divisions\, Johannes und Irmgard Morschhausen\, Eigenkompositionen und eigens für  Blockflöte und Gitarre arrangiert Cumbees nach dem   \nspanischen  Barockkomponisten Santiago de Murcia (1682-1732) vortragen. \nDie Ausstellung ist vom 2. Dezember 2023 bis 29. Januar 2024 zu sehen. In der gesamten Ausstellungszeit können Sie sich zu einem Besuchstermin anmelden. \nKunstpavillon Burgbrohl\, Herchenbergweg 6\, 56659 Burgbrohl \nTel. 02626 2640 oder artlab@kunstpavillonon burgbrohl.de  \nwww.kunstpavillonburgbrohl.de  | FB: AIMeVArtLab | www.instagram.com/kunstpavillonburgbrohl/ \n 
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SUMMARY:Ausstellung „Holocaust und Fremdenhass“ in Synagoge Niederzissen
DESCRIPTION:Niederzissen. Erstmals beteiligt sich der Niederzissener Kultur- und Heimatverein als Kooperationspartner des rheinland-pfälzischen Landtages mit drei Veranstaltungen am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus\, der  am 27. Januar 2024 und in der Nähe zu diesem Datum begangen wird. Der Tag erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus\, zu denen unter anderem Juden\, Christen\, Menschen mit Behinderung\, Homosexuelle sowie politisch Andersdenkende gehörten. Wie können wir die Erinnerung an die Frauen\, Kinder und Männer wachhalten\, an Millionen Menschen\, die unter der nationalsozialistischen Diktatur gelitten haben\, die in deutschem Namen in Europa verfolgt und ermordet wurden? Was haben die Ereignisse von damals mit der Gegenwart und unserer Demokratie zu tun\, was mit den aktuellen Kriegen und Konflikten in der Ukraine und in Israel? \nMit Jürgen Mohr aus Ettringen und Hans-Josef Schmitz aus Brohl-Lützing konnten zwei einheimische Künstler gewonnen werden\, die in diesem Rahmen ihre zum Thema Holocaust entstandenen Werke ausstellen. Sie halten Eindrücke und Stimmungen fest\, machen auf Probleme und Missstände aufmerksam und wollen die Betrachter zum Nachdenken anregen. Die teils expressionistischen Bilder zeigen Fluchtsituationen und weisen in Collagen auf Zeitzeugnisse des Nationalsozialismus hin. Sie wollen zu Versöhnung und Toleranz aufrufen. \nDie öffentliche Vernissage\, die das Musikerinnenduo „SeelenGrund“ umrahmt\,  findet am Samstag\, 20. Januar\, 16:00 Uhr\, in der ehemaligen Synagoge Niederzissen statt. Die Ausstellung ist bis zum 4. Februar samstags und sonntags von 14:00 bis 17:00 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet. Die Ausstellung endet am 4. Februar um 17:00 Uhr mit einer Veranstaltung und Lesung zu Ernst Loeb aus Andernach. Information und Anmeldung dazu und zu Führungen der Ausstellung: info@khv-niederzissen.de\, Telefon 02636-6482\, www.ehem-synagoge-niederzissen.de. \n  \nFoto: Hans-Josef Schmitz
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