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Schutz vor atomare Strahlung: Jodtabletten im Rathaus angekommen

Niederzissen / Kreis Ahrweiler. Es ist ein umstrittenes Vorhaben, denn Kritiker sehen in dieser Vorsorgemaßnahme keinen Schutz. Wegen der Nähe zum belgischen Atomkraftwerk Tihange erhält die Bevölkerung in der Region Aachen Jodtabletten. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) hatte ebenfalls den Kreis Ahrweiler aufgefordert, 72.000 Jodtabletten an die 8 Kommunen auszuteilen.

Der Landkreis Ahrweiler liegt mit mehr als 100 Kilometern Entfernung vom nächsten Kernkraftwerk Tihange gemäß der Katastrophenschutzplanung des Landes außerhalb der „akuten Gefährdungszone" und ist der Zone „Rheinland-Pfalz" zugeordnet. In diesem Radius ist die Versorgung von Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren und Schwangeren vorgesehen.
Entsprechend den Vorgaben der ADD wurden die zur Verfügung gestellten 72.000 Jodtabletten auf die Verbandsgemeinde Brohltal und den 7 weiteren Verbandsgemeinden und Städte im Kreis Ahrweiler verteilt, um eine schnelle Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten.

Die Jodtabletten werden im Rathaus gelagert und werden im Ereignisfall von dort auf die im Verteil-Konzept festgelegten Ausgabestellen in den Ortsgemeinden, Ortsteilen weiterverteilt. Die örtlichen Ausgabestellen werden zum Beispiel in den Feuerwehrhäusern oder Wahllokalen eingerichtet.

Grundlage für die Weiterverteilung der Jodtabletten an die einzelnen Kommunen war die Einwohnermeldung vom Mai 2017 der zu berücksichtigenden Personengruppe der Kommunen an das Statistische Landesamt, plus ein Zuschlag von 50 Prozent für Schwangere, kurzfristig anwesende Berechtigte (Studenten, Austauschschüler, Urlauber etc.) sowie Schwankungen bei der Anzahl der berechtigten Menschen.

Die Katastrophenschutzplanung der ADD für die Umgebung der Kernkraftwerke Biblis, Philippsburg, Neckarwestheim, Cattenom, Chooz und Tihange (KatS-Plan KKW) bildet die Grundlage für die Katastrophenschutzmaßnahmen in Rheinland-Pfalz. Aufgrund der geänderten Rahmenbedingungen durch die Ereignisse von Fukushima wird die Katastrophenschutzplanung der ADD derzeit fortgeschrieben und soll Ende 2018 abgeschlossen sein.


Die Kreisverwaltung Ahrweiler teilt noch folgendes mit:

Eine wichtige Katastrophenschutzmaßnahme in dieser Planung ist die sogenannte Jodblockade. Als Jodblockade bezeichnet man das „Blockieren" der Schilddrüse mit nicht radioaktivem Jod durch die Einnahme spezieller, hochdosierter Jodtabletten als Schutzmaßnahme bei einem schweren Unfall in einem Kernkraftwerk. Diese speziellen Jodtabletten verhindern das Einlagern von radioaktivem Jod in der Schilddrüse und damit die erhöhte Gefahr, an Schilddrüsenkrebs zu erkranken. Sie schützen nicht vor anderen radioaktiven Stoffen.

Der richtige Zeitpunkt der Einnahme der Jodtabletten ist Grundvoraussetzung dafür, dass die Jodblockade funktioniert. Nimmt man die Jodtabletten zu spät ein, dann kann radioaktives Jod zuvor von der Schilddrüse aufgenommen werden. Nimmt man die Jodtabletten zu früh ein, dann ist das zugeführte nicht-radioaktive Jod schon wieder ganz oder teilweise abgebaut. Die Ausgabe der Jodtabletten an die Bevölkerung im Einsatzfall erfolgt erst nach Anweisung durch die Katastrophenschutzleitung der ADD.

Maßgeblich für die Verteilung der Jodtabletten durch die Katastrophenschutzbehörden an die Bevölkerung ist die Kaliumiodidverordnung des Bundes. Nach den bundesweit geltenden Rahmenempfehlungen für den Katastrophenschutz in der Umgebung kerntechnischer Anlagen müssen die Jodausgabestellen innerhalb von 12 Stunden ausgabebereit sein. Diese zeitliche Vorgabe war mit dem bisherigen Konzept der zentralen Lagerung von Jodtabletten in Rheinland-Pfalz nicht einzuhalten. Durch die Umstellung des Konzeptes der zentralen Lagerung auf die dezentrale Lagerung der Jodtabletten in den Kommunen ist eine erheblich schnellere Ausgabe im Ereignisfall gewährleistet. Dies trägt somit auch zur Sicherheit der Bevölkerung bei.


Mit einem Cocktail-Schirmchen im strömenden Regen stehen, so vergleichen Kritiker den Schutz vor radioaktive Strahlung bei Einnahme von Jodtabletten.

Nachricht vom 4.9.17 15:43

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